Rückblick: Internationales PLATO Network in Zürich

März 2018

Zürich, Schweiz


 

Am 1. März 2018 betrat PLATO gemeinsam mit den Network-Teilnehmern das neue Zeitalter der FMEA. 40 FMEA-Experten trafen sich für einen Tag in Zürich, um über die Zukunft der FMEA im Zuge der VDA/AIAG Harmonisierung zu sprechen.

 

Was ist neu

Ronny Jakubasch FMEA-Experte bei der Robert Bosch GmbH und Mitglied der VDA/AIAG Arbeitsgruppe stellte den finalen Entwurf des neuen FMEA Handbuchs vor. Unter anderem führte Herr Jakubasch aus, warum die RPZ durch die Action Priority ersetzt wird, wie nach dem neuen Bewertungssystem bewertet wird, wie man mit bestehenden FMEAs umgeht, die auch in Zukunft weiter genutzt werden und welche Bedeutung Lessons Learned für die FMEA hat. Weiterhin betonte er, dass die FMEA mehr ist als der Austausch von Dokumenten – die FMEA ist eine lebende Methode, für die eine gute Kommunikation maßgeblich ist.


FMEA - von Isolation zu Integration

Mit der VDA/AIAG Harmonisierung kann die FMEA nicht länger isoliert vom Entwicklungsprozess behandelt werden. Marcus Schorn (CTO, PLATO AG) zeigte, wie die FMEA ein integrierter Teil des Produktentstehungsprozesses werden und wie eine einfache, kommunikative Zusammenarbeit auf Basis eines gemeinsamen Systemverständnisses sein kann. Er veranschaulichte den Teilnehmern, wie sich die FMEA-Arbeit auf die Entwicklungsaktivitäten verteilt und gab einen exklusiven Einblick in das neue FMEA-Formblatt. Dank der Open-Source-Technologie können neue Formblätter und Änderungen schnell und durchgängig angepasst werden, so dass die Anwender stets nach den neuesten Standards arbeiten.


Die PLATO Experten zeigten, wie das Arbeiten in e1ns konkret aussieht und wie die neuen 6 Schritte der FMEA mit PLATO e1ns umgesetzt werden können.

 

Dank der aktiven Teilnahme und tiefgehenden Diskussionen unserer Teilnehmer war das International PLATO Network 2018 eine sehr gewinnbringende Veranstaltung. Wir bedanken uns bei unseren Rednern und Teilnehmern!

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